Tschüß Eichhornia crassipes

Da hat die EU mal wieder zugeschlagen und ihre Liste der invasiven Pflanzen erweitert.  Ganz sicher macht diese Liste Sinn, aber manches mal fragt man sich ob auch nicht innerhalb der Europäischen Union gerade bei gebietsabhängigen Lebensbereichen unterschieden werden muss. Nun wurde die Wasserhyazinthe schon im Jahre 2011 auf die A2-Liste gesetzt, aber eine Verallgemeinerung im europäischen Nord-Süd-Gefälle läßt sich damit nun überhaupt nicht begründen.

Es ist unumstritten das Eichhornia crassipes im Mittelmeerraum eine Gefahr für die heimische Flora darstellt, nördlich der Alpen fehlt ihr jedoch jegliche Lebensgrundlage auch nur einen Winter zu überstehen.

In unserer Region war die Wasserhyazinthe nicht nur wegen ihres bizarren Aussehens eine gern gesehene Saisonpflanze, ihr im Sommer sehr üppiges Wachstum hat so manchen Teil bei der Algenbekämpfung unterstützt.

Wir werden die nun der Verordnung entsprechend die Pflanze nicht mehr zum Verkauf anbieten, hoffen aber, das sich dies in den nächsten Jahre noch einmal ändern wird. So können wir nur sagen – Tschüß Eichhornia.

 

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