Archiv der Kategorie: Eriophorum – Wollgras

Eriophorum vaginatum – Scheidiges Wollgras

Eriophorum vaginatum

Braune bis rotbraune grundständige Scheiden sind der Namensgeber für dieses sehr früh blühende Wollgras. Es bildet sehr dichte Horste, treibt aber keine unterirdischen Ausläufer. Die Blattstiele sind am Fuß rund und werden zur Spitze hin dreikantig. Die Blüte, die bereits im März einsetzt, ist unscheinbar, erst später entwickeln sich die markanten weißen Haarbüschel mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm Durchmesser.
Das Scheiden-Wollgras ist nicht geschützt, allerdings gilt es in einigen Bundesländern als gefährdet.
Die Vermehrung erfolgt über Selbstaussaat.

Eriophorum russelianum – Orangefarbenes Wollgras

Eriophorum russelianum

Das orangene Wollgas ist schon etwas Besonderes, Sie werden es in unseren Gartenmärkten ganz sicher nur sehr selten zu sehen bekommen.  Es ist Sommergrün und stark ausläufertreibend. Vom Wuchs her ist es verglichen mit dem weißen Wollgras zierlicher und erheblich kleiner. Die Blüte ist orange, bis zu 2 cm lang, so richtig flauschig und sehr dekorativ.

Eriophorum latifolium – Breitblättriges Wollgras

Eriophorum latifolium

Das breitblättrige Wollgras ist eine immergrüne Pflanze für den feuchten Teichrand. In der Natur findet man es nur noch sehr selten Nieder- und Quellmooren. Es ist Ausläufertreibend. Die Stiele sind dreikantig und werden nur etwa 30 cm hoch.
Die Vermehrung erfolgt über seitliche Ausläufer und durch Selbstaussaat.

In Deutschland steht es auf der Roten Liste.

Eriophorum angustifolium – Wollgras

Eriophorum angustifolium

Das weiße, heimische Wollgras ist moch relativ weit verbreitet, es ist immergrün und ausläufertreibend. Die Blüte ist silbrig-weiß und verändert sich zu baumwollähnlichen, sehr dekorativen Fruchtständen. Diese sind etwa 3 cm lang und sehr flauschig. Es sollte nicht tiefer als etwa 5 cm Wassertiefe gepflanzt werden, am üppigsten wächst es in der nahrhaften Sumpfzone. Das Wollgras ist absolut winterhart und liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Vermehrung erfolgt durch Ableger.